Difference between revisions of "Wenn ich dein freundlich g'berden (Orazio Vecchi)"

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Wenn ich dein freundlich g'berden,  
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Wenn ich dein freundlich g'berden,
und lieblich schwenck bedenck,  
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und lieblich schwenck bedenck,
die du gabst scheden,  
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die du gabst scheden,
und seh zurück, wie sichs mit dir verfehret,  
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und seh zurück, wie sichs mit dir verfehret,
ein solch untrauen,  
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ein solch untrauen,
von einer frauen  
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von einer frauen
man böret.  
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man böret.
  
Wenn ich dein wort betrachte,  
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Wenn ich dein wort betrachte,
die du battst, als ich kunthschafft mit dir machte,  
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die du battst, als ich kunthschafft mit dir machte,
musz ich bekennen, dasz du wort gegeben,  
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musz ich bekennen, dasz du wort gegeben,
vin eitel Golde,  
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wenn nichts redn solte,  
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wenn nichts redn solte,
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So bald ich von dir kommen,  
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So bald ich von dir kommen,
hast du umb andre Lieb dich angenommen,  
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und hast dich mein in kurzer zeit entbrochen,  
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dasz heist bey glauben,  
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dasz heist bey glauben,
süsz mit erlauben  
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Jetzt wirdt gar fein gespüret,
was du hast für ein falsches Hertz geführet,  
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was du hast für ein falsches Hertz geführet,
das wirdt dir auch gedeyn, als man thut sagen,  
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das wirdt dir auch gedeyn, als man thut sagen,
gleich wie dem Hunde,  
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gleich wie dem Hunde,
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  • (Posted 2017-03-02)  CPDL #43376:        (Finale 2012)
Editor: André Vierendeels (submitted 2017-03-02).   Score information: A4, 2 pages, 58 kB   Copyright: CPDL
Edition notes:

General Information

Title: Wenn ich dein freundlich g'berden
Composer: Orazio Vecchi
Lyricist:

Number of voices: 3vv   Voicing: SSB
Genre: SecularMadrigal

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1606 in Canzonette mit dreyen Stimmen
Description: 

External websites:

Original text and translations

German.png German text

Wenn ich dein freundlich g'berden,
und lieblich schwenck bedenck,
die du gabst scheden,
und seh zurück, wie sichs mit dir verfehret,
ein solch untrauen,
von einer frauen
man böret.

Wenn ich dein wort betrachte,
die du battst, als ich kunthschafft mit dir machte,
musz ich bekennen, dasz du wort gegeben,
vin eitel Golde,
wenn nichts redn solte,
gar eben.

So bald ich von dir kommen,
hast du umb andre Lieb dich angenommen,
und hast dich mein in kurzer zeit entbrochen,
dasz heist bey glauben,
süsz mit erlauben
gesprochen.

Jetzt wirdt gar fein gespüret,
was du hast für ein falsches Hertz geführet,
das wirdt dir auch gedeyn, als man thut sagen,
gleich wie dem Hunde,
das Grasz im Munde
und Magen.