Ach Gott, wie manches Herzeleid (Chorale) (Johann Sebastian Bach)

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From cantatas BWV 3 and BWV 153

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Editor: Claudio Macchi (submitted 2002-07-25).   Score information: Letter, 1 page, 16 kbytes   Copyright: CPDL
Edition notes: Used in Cantata BWV 153
  • CPDL #3875: GIF Icon_snd.gif
Editor: Claudio Macchi (submitted 2002-07-25).   Score information: Letter, 1 page, 16 kbytes   Copyright: CPDL
Edition notes: Used in Cantata BWV 3

General Information

Title: Ach Gott, wie manches Herzeleid
Composer: Johann Sebastian Bach

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: a cappella
Published: Bach Choral Gesänge, Edition Breitkopf #3765 (1912)

Description:

External websites:

Original text and translations

German.png German text

Cantata BWV 3:
Ach, Gott, wie manches Herzeleid begegnet mir zu dieser Zeit

1 - Chorale

Ach Gott, wie manches Herzeleid
Begegnet mir zu dieser Zeit!
Der schmale Weg ist trübsalvoll,
Den ich zum Himmel wandern soll.

2 - Recitative and Chorale

Chor: Wie schwerlich lässt sich Fleisch und Blut
Tenor: So nur nach Irdischem und Eitlem trachtet
      Und weder Gott noch Himmel achtet,
Chor: Zwingen zu dem ewigen Gut!
Alt: Da du, o Jesu, nun mein Alles bist,
      Und doch mein Fleisch so widerspenstig ist.
Chor: Wo soll ich mich denn wenden hin?
Sopran: Das Fleisch ist schwach, doch will der Geist;
      So hilf du mir, der du mein Herze weißt.
Chor: Zu dir, o Jesu, steht mein Sinn.
Bass: Wer deinem Rat und deiner Hilfe traut,
      Der hat wohl nie auf falschen Grund gebaut,
      Da du der ganzen Welt zum Trost gekommen,
      Und unser Fleisch an dich genommen,
      So rettet uns dein Sterben
      Vom endlichen Verderben.
      Drum schmecke doch ein gläubiges Gemüte
      Des Heilands Freundlichkeit und Güte.

3 - Arie (B)
Empfind ich Höllenangst und Pein,
Doch muss beständig in dem Herzen
Ein rechter Freudenhimmel sein.
Ich darf nur Jesu Namen nennen,
Der kann auch unermessne Schmerzen
Als einen leichten Nebel trennen.

4 - Recitative (T)
Es mag mir Leib und Geist verschmachten,
Bist du, o Jesu, mein
Und ich bin dein,
Will ich‘s nicht achten.
Dein treuer Mund
Und dein unendlich Lieben,
Das unverändert stets geblieben,
Erhält mir noch den ersten Bund,
Der meine Brust mit Freudigkeit erfüllet
Und auch des Todes Furcht, des Grabes Schrecken stillet.
Fällt Not und Mangel gleich von allen Seiten ein,
Mein Jesus wird mein Schatz und Reichtum sein.

5 - Arie (Duet SA)
Wenn Sorgen auf mich dringen,
Will ich in Freudigkeit
Zu meinem Jesu singen.
Mein Kreuz hilft Jesus tragen,
Drum will ich gläubig sagen:
Es dient zum besten allezeit.

6 - Chorale
Erhalt mein Herz im Glauben rein,
So leb und sterb‘ ich dir allein.
Jesu, mein Trost, hör‘ mein Begier,
O mein Heiland, wär‘ ich bei dir.

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